Das Jahr ist noch ganz frisch – Zeit für gute Vorsätze! Wie wäre es, wenn Sie dieses Jahr unter die Überschrift „Wertschätzung in unserem Betrieb" stellen? Schließlich wünschen sich alle Beschäftigten branchenübergreifend mehr Wertschätzung. Mitarbeiterbefragungen zeigen dies jedenfalls: Die Klagen über zu wenig Lob und Anerkennung sind weit verbreitet. Dabei weiß jeder, dass es sich in einer wertschätzenden Umgebung besser arbeitet. Man ist weniger angespannt; dadurch sinkt die Fehler- und Unfallgefahr; sicherheitsgerechtes Arbeiten wird erleichtert. Was können Sie also für eine wertschätzende Kultur in Ihrem Unternehmen tun?

Von Lenin stammt (angeblich) der Spruch, den wir alle kennen: „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser". Diese Einstellung engt Menschen ein, sie macht sie klein. Und sie ist überholt: In Zeiten von digitaler Arbeit, virtuellen Teams und Projektarbeit muss man – auch in der Sicherheitsarbeit – bereit sein, einen Vertrauensvorschuss zu geben, um Menschen wachsen zu lassen. Die reagieren nämlich häufig nach dem Motto: „Was man mir zutraut, kann ich auch!" Was können Sie also tun, um Menschen zur Entfaltung zu ermutigen?

„Nichts hört der Mensch lieber als seinen eigenen Namen" – diese Alltagsweisheit besagt keineswegs, dass wir alle Narzissten sind. Aber wir wollen auch am Arbeitsplatz als Mensch wahrgenommen werden. In der INQA-Studie „Was ist gute Arbeit" steht dieser Wunsch bei Beschäftigten ganz weit oben – und sogar noch vor dem Wunsch nach einer größeren Anerkennung der Leistungen! Wie lässt sich dieses Bedürfnis im Betrieb befriedigen?

„Ich hab Rücken“, sagt die Kult-Figur Horst Schlämmer – und fasst sich ans Kreuz. Und er ist nicht allein. Noch immer liegen branchen-übergreifend die Muskel-Skelett-Erkrankungen an Nummer 1 der Krankheitsstatistik. Aber hinter Rückenschmerzen kann sich vieles verbergen. So konnte etwa die AOK an über 10.000 Versicherten zeigen: Je besser das Betriebsklima ist, desto weniger Leute haben Rückenschmerzen. Wie kommt das?

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