Zur Gewährleistung der Durchtrittsicherheit nach Norm werden heute 2 verschiedene Materialien eingesetzt, zum einen die herkömmliche Stahlzwischensohle, zum anderen seit einigen Jahren auch textiler Durchtrittschutz.

 

Stahlzwischensohle

Stahlzwischensohlen sind aus flexiblem, 0,7 mm starkem Bandstahl gestanzte Platten in Form einer Brandsohle. Sie werden vor Anbringung der Sohle an dem gezwickten Schuh befestigt. Sie sind extrem stabil und widerstandsfähig gegen das Eindringen von Nägeln, vor allem, weil in den meisten Fällen der Nagel an der Stahlsohle abgleitet und umgebogen wird. Stahlzwischensohlen machen die Sohle geringfügig steifer.


Textiler Durchtrittschutz

Neben der Stahlzwischensohle gibt es textilen Durchtrittschutz, der aus mehreren Lagen dichten Textils besteht, die so miteinander verbunden sind, dass sie ein Nagel nur extrem schwer durchdringen kann. Der Vorteil von textilem Durchtrittschutz ist, dass er etwas flexibler ist und die Fertigung metallfreier Schuhe ermöglicht. Für den robusten Baueinsatz empfehlen wir jedoch eine Stahlzwischensohle.

Generell ist bei der Durchtrittsicherheit zu beachten, dass die Schuhe im Labor unter Benutzung eines stumpfen Prüfnagels von 
4,5 mm Durchmesser und einer Kraft von 1100 N geprüft werden. Höhere Kräfte oder dünnere Nägel können das Risiko der Durchdringung erhöhen. In solchen Fällen sind alternative Präventivmaßnahmen in Betracht zu ziehen.

1100 N sind grob gerechnet 110 kg statische Belastung. Dynamisch im Gehen oder Springen kann diese Kraft bereits durch eine Person von rund 80 kg Körpergewicht erreicht werden.

FaLang translation system by Faboba