Ein neues Projekt unseres sozialen Engagements

Erweiterung der Angazi Academy in Kenia

Die Erweiterung der Angaza Academy in der Region Taita Taveta in Kenia ist ein wichtiger Bestandteil unseres sozialen Engagements im Bildungsbereich.

Das bestehende Grundschulgebäude soll um mehrere Klassen- und Fachräume erweitert werden, sodass künftig 150 Kinder Zugang zu sicherer und hochwertiger Bildung erhalten. Ebenso finden hier 25 Angestellte und LehrerInnen eine gesicherte Anstellung. Das Projekt trägt dazu bei, die Bildungssituation in Kenia nachhaltig zu verbessern – gemeinsam mit starken Partnern vor Ort.

Unser soziales Engagement

Das Spendenprojekt im Überblick

Für das Jahr 2026 müssen

  • zwei weitere Klassenräume inkl. Möbel für die Klassen 5 und 6,
  • ein Verwaltungsgebäude sowie
  • ein Speisesaal

geschaffen werden, um staatliche Vorgaben zu erfüllen. Zudem sollen Kinder, die im nächsten Jahr die Klasse 4 abschließen, weiterhin an der Angaza Academy unterrichtet werden können. Dafür benötigt die Schule zusätzlich

  • eine Bibliothek,
  • ein Labor für Naturwissenschaften,
  • ein Musikraum sowie
  • je ein Raum für Agrar‑ und Hauswirtschaftsunterricht.

Spendenstand (03.03.2026): 35.475 €

Bauplan Schulerweiterung Kenia
Abb.: Bauplan Schulerweiterung

Die rote Markierung zeigt die neuen Räume, die im Antrag enthalten sind.
L-förmiges Schulgebäude:

  • Links: Administration Block oben und zwei Klassenräume unten
  • Rechts: 5 Funktionsräume

Rechts oben: Speisesaal neben vorhandener Küche

Unser soziales Engagement unterstützen

Spenden für unser Schulprojekt

Bildung verändert Leben. Wenn Du unser soziales Engagement unterstützen möchtest, kannst Du mit einer Spende dazu beitragen, dass noch mehr Kinder in Kenia Zugang zu sicheren Lernräumen, einer warmen Mahlzeit und einer echten Zukunftsperspektive erhalten.

Unterstütze mit Deiner Spende unser Schulprojekt in Kenia, damit Kinder in der Region Taita Taveta bessere Bildungschancen erhalten.

Alle Spenden kommen zu 100 % dem Projekt zugute.

Sämtliche Verwaltungs‑ und Organisationskosten der Stiftung FLY & HELP werden durch Reiner Meutsch privat oder durch Sponsoren und Spender abgedeckt.

Spendenkonto

Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP
IBAN: DE94 5739 1800 0000 0055 50
BIC: GENODE51WW1
Westerwald Bank eG

Kennwort: Baak Schule

Spendenquittung

Du spendest mehr als 50 Euro?
Dann gib bitte im Verwendungszweck Deinen vollständigen Namen und Deine Anschrift an. Nur so kann Dir die Stiftung FLY & HELP eine Spendenquittung ausstellen.

Das Projekt wird partnerschaftlich umgesetzt mit:

Getreu unserem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ stellen wir gemeinsam sicher, dass unser soziales Engagement vor Ort nachhaltig wirkt.

Datenschutz & Weitergabe

Alle Personen, die mit dem Kennwort „BAAK Schule“ spenden, erklären sich automatisch damit einverstanden, dass die Stiftung FLY & HELP folgende Informationen an die Baak GmbH & Co. KG weiterleitet:

  • Name
  • Anschrift
  • Spendendatum
  • Spendenbetrag

Diese Angaben dienen ausschließlich der Zuordnung und Transparenz des gemeinsamen Projekts.

Wissenswertes über das Projekt

Hintergrund & aktuelle Herausforderungen

Die Angaza Academy liegt in einer Region mit einem der höchsten Armutsniveaus in Kenia. Entsprechend niedrig ist das Bildungsniveau, und vielen Kindern fehlt der Zugang zu sicherem Unterricht. Die ANGAZA Watoto wa Africa Foundation verfolgt das Ziel, diese Situation nachhaltig zu verbessern. Ihre Schule, die Angaza Academy, bietet Kindern aus den umliegenden Gemeinden die Chance auf verlässliche und qualitativ hochwertige Bildung.

Infrastruktur  & Ausstattung

Aktuell verfügt die Schule über sechs Klassenräume – zwei für die Vorschulstufen (Pre‑Primary 1 und 2) sowie vier für die Klassen 1 bis 4. Die bestehenden Gebäude sind massive Steinbauten mit zementierten oder terazzoähnlichen Böden, die eine gute Sauberkeit ermöglichen. Türen aus Stahl, verglaste Fenster und Wellblechdächer sorgen für Stabilität und Schutz. In den Vorschulklassen lernen die Kinder an sechseckigen Gruppentischen, während die Klassen 1 bis 3 an gemeinsamen Schulbänken sitzen. Ab Klasse 4 stehen jedem Kind ein eigener Stuhl und ein eigener Spind zur Verfügung.

Neben den Klassenräumen verfügt die Schule bisher lediglich über ein kleines provisorisches Büro, eine einfache Küche und einen Vorratsraum. Zurzeit unterrichten acht Lehrkräfte insgesamt 108 Schülerinnen und Schüler; nach dem Ausbau werden etwa 150 erwartet.

Weitere Herausforderungen prägen die Region Taita Taveta

  • Wasserknappheit: Trinkwasser muss bislang eingekauft werden – ein erheblicher Kostenfaktor. Durch eine Förderung des BMZ‑Kleinprojektefonds (über die Stiftungen WATER IS RIGHT und Udo‑Lindenberg‑Stiftung) entsteht derzeit eine hochwertige Wasseraufbereitungsanlage. Ab voraussichtlich März 2026 wird sie unbegrenzt Trink‑ und Brauchwasser bereitstellen.
  • Gefährdung durch Wildtiere: Durch die Nähe zum Tsavo‑East‑Nationalpark besteht ein Risiko durch Elefanten und andere Wildtiere. Zäune und Bienenhaltung dienen bereits als Schutzmaßnahmen, dennoch kann eine Gefahr nicht vollständig ausgeschlossen werden.
  • Armut und Ernährungssicherheit: Viele Familien verfügen nur über sehr geringe finanzielle Mittel und können sich kaum regelmäßige Mahlzeiten leisten. Die Angaza Academy stellt allen Kindern daher zwei warme Mahlzeiten täglich bereit – unterstützt durch die eigene schuleigene Farm.
  • Weite Schulwege: Die Region Landi ist weitläufig. Viele Kinder legen täglich acht bis zwölf Kilometer zurück, um die Schule zu erreichen. Seit Anfang des Jahres erleichtert ein kleiner Schulbus den Schulweg.

Kenia – Gemeinde Landi

Hintergrund & Herausforderungen in der Region

Kenia zeigt eine Mischung aus wirtschaftlichem Fortschritt, Innovationen und sozialen Herausforderungen. Das Land hat eine relativ stabile Wirtschaft, aber auch eine hohe Armutsquote und soziale Ungleichheit. Bildung ist ein wichtiger Faktor für die Entwicklung des Landes. Der Staat bietet eine achtjährige kostenlose Grundschulbildung an, aber viele Kinder können aufgrund von Armut und anderen Hindernissen nicht zur Schule gehen. Es gelten immer noch zwischen 20% und 25% der Bevölkerung als Analphabeten. Armut, fehlende Lehrmittel, schlechte Ausstattung der Schulen und fehlende Lehrer sind weiterhin Hindernisse für den Zugang zur Bildung. Besonders davon betroffen sind Kinder aus Slums und wirtschaftlich schwachen Regionen sowie Aids-Waisen. Bildung wird als Schlüssel zur Bekämpfung der Armut angesehen.

Wirtschaft

Kenia gilt als die stärkste Wirtschaftsnation Ostafrikas, aber die soziale Ungleichheit ist groß. Etwa die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Das Land hat eine relativ dynamische Privatwirtschaft und eine geringe Abhängigkeit von Rohstoffexporten.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch, und viele Menschen arbeiten im informellen Sektor. Dennoch zeigt sich insbesondere im digitalen Sektor und bei alternativen Energien ein kleiner Boom, der oft von sehr jungen Menschen ausgeht.

Armut

In Kenia trifft Armut besonders Kinder in Slums und strukturschwachen Regionen. Preissteigerungen durch den Krieg in der Ukraine verteuern Treibstoff, Dünger und Lebensmittel. Zugleich verschärft der Klimawandel die Lage; am Horn von Afrika herrscht eine historische Dürre, die Millionen Menschen in Hunger stürzt.

Hohe Staatsschulden begrenzen die Handlungsmöglichkeiten der Regierung und destabilisieren die soziale Lage, mit langfristigen Folgen für Kinder.

Unsere Partner

Über FLY & HELP

Die Stiftung FLY & HELP hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Zugang zu Schulbildung in Entwicklungsländern nachhaltig zu verbessern. Seit ihrer Gründung wurden weltweit bereits mehr als 650 Schulprojekte realisiert – mit einem bisherigen Fördervolumen von rund 34 Millionen Euro. Durch diese Projekte erhalten tausende Kinder in Afrika, Asien und Lateinamerika die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen und damit die Grundlage für eine selbstbestimmte Zukunft zu legen.

Das Ziel der Stiftung ist es, jährlich mindestens 50 neue Bildungsprojekte umzusetzen.

Für uns war die Zusammenarbeit mit FLY & HELP eine bewusste Entscheidung – basierend auf langjähriger Erfahrung, klaren Qualitätskriterien und transparenter Projektabwicklung:

  • Sorgfältige Projektauswahl: Die Stiftungsmitarbeiter recherchieren, prüfen und evaluieren jedes Projekt persönlich.
  • Vertrauenspersonen vor Ort: Jedes Projekt verfügt über eine lokale Ansprechpartnerin oder einen lokalen Ansprechpartner, der die Umsetzung eng begleitet.
  • Regelmäßige Fortschrittskontrolle: Der Baufortschritt muss laufend durch strukturierte Projektberichte nachgewiesen werden.
  • Transparenz der Mittelverwendung: Die Stiftung legt die projektbezogene Nutzung der Spenden fortlaufend offen.
  • Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“: Alle Projekte stärken lokale Strukturen und fördern langfristige Selbstständigkeit.
  • Sicherung der Nachhaltigkeit: Die Schule muss staatlich anerkannt sein und die Finanzierung von Lehrkräften sowie laufendem Betrieb muss gewährleistet sein.

Ein besonderer Aspekt der Zusammenarbeit ist die 100-prozentige Weitergabe der Spendengelder:
Alle Spenden fließen vollständig in die Bildungsprojekte ein, da Reiner Meutsch die Verwaltungskosten der Stiftung privat trägt oder diese durch Sponsoren gedeckt werden.

Soziales Engagement im In- und Ausland

Weitere Kooperationen und soziale Projekte

Die erfolgreichen Projekte in Malawi bildeten den Ausgangspunkt für unser langfristiges soziales Engagement. Aufbauend auf diesen Erfahrungen engagieren wir uns für weitere soziale Projekte im In- und Ausland.

Privacy Preference Center